Ringvorlesung »Blicke«

Am 12.04.2018 startet die Ringvorlesung »Blicke« des Arbeitsbereichs »FuL – Kunstpädagogik, visuelle Bildung« an der Uni Hamburg.

Die Konstitution von Bildern ist an Blicke geknüpft, die mehr und anderes sind als Sehstrahlen. Blicke initiieren das Sehen. Indem sie einen Blickwechsel in Gang setzen, eröffnen sie ein elementares Zusammenspiel zwischen Bildern und Subjekten. Diese sich wechselseitig belebende und entziehende Kraft, die durch Bilder hindurch ihre Wirkung entfaltet und über die wir kaum verfügen können, soll zum Thema der diesjährigen Ringvorlesung werden: Wie werden Bilder zu Blickfängern? Inwiefern hängen Bildwerdung und Sozialität zusammen? Welche Blickerfahrungen sind uns zugänglich? Wie hemmen oder motivieren Blicke unser Sehen? Wie verändern Blicke bisherige Sichten? Was bedeutet es beispielsweise zurückzublicken oder wegzublicken? Von woher lässt sich ein Überblicken, Ausblicken, Einblicken oder Rückblicken denken? In der Ringvorlesung werden verschiedene kunstpädagogische Positionen ihr Verständnis des Begriffs aus unterschiedlichen Handlungsfeldern zur Diskussion stellen.

Wann: Do, 16-18 Uhr
Genaueres zu den Einzelterminen finden Sie hier.
Wo: Uni Hamburg,
Fakultät für Erziehungswissenschaft
Von-Melle-Park 8, 20146 Hamburg

Koordination: Prof. Dr. Andrea Sabisch und Stefanie Johns

Ringvorlesung „Grundfragen der Kunstpädagogik“

Am Dienstag den 14.4.15 startete die Ringvorlesung „Grundfragen der Kunstpädagogik“ der Forschungs- und Le[ ]rstelle – Kunstpädagogik und visuelle Bildung an der Fakultät für Erziehungswissenschaft der Universität Hamburg.

In der Ankündigung der Vorlesung heißt es: „Kunstpädagogik zu lehren bedeutet, Fragen zu generieren. Aber was sind grundlegende Fragen der Kunstpädagogik – zu welcher Zeit und in welchem Kontext? Und auf welche Bereiche der Kunstpädagogik beziehen sie sich aus welcher Perspektive?
Anhand verschiedener Fragestellungen will die Vorlesungsreihe einen Diskurs über mögliche Grundfragen der Kunstpädagogik führen: Welche Institutionen und Konzeptionen der Lehre gibt es? Welche Themen werden aktuell und historisch diskutiert? Was wissen wir über die nächste Generation der Adressaten? Wie prägen spezifische Medien unsere Wahrnehmung und Erfahrung? Wie ist das Verhältnis von ästhetischer Praxis und theoretischen Vorannahmen zu denken? Wie kann man über lehrende und forschende Selbstverständnisse sprechen? Wie wirkt Kunst? Welche Formen der Zusammenarbeit hat das Fach entwickelt, welche wären wünschenswert?“

Prof. Dr. Andrea Sabisch eröffnete die Reihe unter der systematischen Fragestellung »Wie findet man neue Fragen?«. In der folgenden Woche hatte Wolfgang Legler zur Frage »Wie kann man aus der Geschichte des Faches lernen?« vorgetragen und mit den anwesenden Studierenden und Gästen diskutiert.
Noch fünf weitere Vorträge zu sehr verschiedenen Fragen im Feld der Kunstpädagogik sind angekündigt.

Wir möchten alle interessierten BDK-Mitglieder gerne zu dieser Reihe einladen!

Die Vorlesungen finden immer Dienstags von 16-18 Uhr in Raum 404 (Von-Melle-Park 8) statt.
Nähere Informationen zur Vorlesung und den geladenen Beiträgerinnen und Beiträgern finden sie unter: https://www.aww.uni-hamburg.de/oeffentliche-vortraege/programm/08-kunstpaedagogik.html

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