2 Wettbewerbe und ein „Kritzel Klub“

// 2 Wettbewerbe //

1. Deutscher Multimediapreis für Kinder und Jugendliche – MB21
Auch in diesem Jahr wird der BDK als Kooperationspartner von MB21 auftreten und wieder den Sonderpreis „DigitalARTisten“ ausloben.
Klassen oder Kurse, die sich an ihrer Schule einfallsreich und kunstvoll mit Multimedia auseinandersetzen, können als DigitalARTisten ausgezeichnet werden. Mit der Preisstiftung des Fachverbandes für Kunstpädagogik BDK e.V. werden Projekte ausgezeichnet, die Künste und Medien verbinden – sei es, dass im Kunstunterricht eine Performance entsteht, in einer AG ein Game-Theaterstück entwickelt wird oder die kreative Nutzung klassischer Medien wie Musik, Fotografie oder Literatur im Unterricht multimedial erweitert und verändert wird.
Mitmachen können alle jungen Medienmacher und Medienmacherinnen, die zum Zeitpunkt der Einreichung nicht älter als 25 Jahre sind. Einsendeschluss ist der 17. August 2015.
Weitere Informationen gibt es unter: http://www.mb21.de

2. Bundes-Schülerfilm-Preis beim Filmfestival up-and-coming
Mit dem ‚Bundes-Schülerfilm-Preis’ des Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gibt es eine Auszeichnung von Schülerfilmen, die originär im Rahmen von Schule und Unterricht entstanden sind. Der ‚Bundes-Schülerfilm-Preis 2015’ wird im November 2015 beim Filmfestival up-and-coming in Hannover vergeben. Alle ausgewählten Filme werden hier gezeigt.
Schüler aller Klassen- und Kursstufen von Allgemeinbildenden Schulen in Deutschland können ihre Filme einreichen. Die Filme können als Arbeit einer kleineren Schülergruppe, als Einzelarbeit oder als Arbeit einer ganzen Lerngruppe entstanden und müssen nach dem 01. Januar 2014 fertig gestellt worden sein. Einsendeschluss ist der 1. August 2015.

// Das Online Portal „Kritzel Klub //

Auf dem Onlineportal „Kritzel Klub“ kann man mit digitalen Zeichenwerkzeugen malen und kreativ werden. Es gibt Zeichenspiele, eine Videothek mit anregenden Kurzfilmen und eine Galerie, in der man seine Bilder veröffentlichen kann.
Das Projekt ist für Kinder ab 6 Jahren. Unterstützt wird das Projekt seit 2012 durch das Bundesministerium für Familie Jugend und Senioren & durch Ein Netz für Kinder.
Das Angebot kann frei genutzt werden, es entstehen keine Kosten. Die Lehrfilme von Kritzel Klub stehen auch auf https://vimeo.com/user38747213/videos

Triennale der Photographie in Hamburg

Am 15. Juni beginnt die Triennale der Photographie in Hamburg.
Sie stellt das Thema „Zukunft“ in den Mittelpunkt. Das Motto, THE DAY WILL COME, soll Kuratoren, Künstler, Wissenschaftler anderer Disziplinen und Besucher dazu anregen, über die Zukunft der Fotografie nachzudenken. Wie hat die digitale Bildwelt unsere Gesellschaft beeinflusst? Warum produzieren wir Milliarden von Bildern täglich? Hat die Telefonkamera unsere Wahrnehmung verändert? Welche Rolle spielt der Fotograf heute? Was kommt nach der digitalen Revolution? Diese und andere Fragen werden wir in Ausstellungen, Gesprächen und weiteren Veranstaltungen anregen und versuchen darauf Antworten zu finden.

Weitere Informationen zu den Ausstellungen und Veranstaltungen des umfangreichen wie interessanten Programms unter:

http://www.phototriennale.de

Studientag „Aktuelle Positionen der Kunstdidaktik“

Am 12.06.2015 findet von 14-21 Uhr ein von Martina Ide, Friederike Rückert und Dr. Christine Korte-Beuckers  organisierter Studientag zum Thema „Aktuelle Positionen der Kunstdidaktik“ am Kunsthistorischen Institut, Fachdidaktik Kunst der Christian-Albrechts-Universität in Kiel statt.

Ziel des Studientags ist es, so die Veranstalterinnen in der Ankündigung, „aktuelle Fragestellungen der Kunstdidaktik zu fokussieren und angesichts der Herausforderungen der Gegenwart zukünftige Aufgaben und Modelle zu diskutieren. Theorie und Praxis sollen in ihrer Wechselbeziehung zueinander thematisiert und vor dem Hintergrund gegenwärtiger Forschungsergebnisse verortet werden.“

Alle interessierten Kunstpädagogen/innen und Kunstvermittler/innen sind dazu herzlich eingeladen.
Eine Anmeldung zur Teilnahme an der Veranstaltung ist nicht erforderlich.
Lehrkräfte können eine Teilnahmebescheinigung erhalten.

Veranstaltungsort ist das Audimax der CAU, Christian-Albrechts-Platz 2, Hörsaal 2.
Kontakt für Fragen und weitere Informationen: kunstgeschichte@email.uni-kiel.de
Programmflyer des Studientags (PDF)

Ringvorlesung „Grundfragen der Kunstpädagogik“

Am Dienstag den 14.4.15 startete die Ringvorlesung „Grundfragen der Kunstpädagogik“ der Forschungs- und Le[ ]rstelle – Kunstpädagogik und visuelle Bildung an der Fakultät für Erziehungswissenschaft der Universität Hamburg.

In der Ankündigung der Vorlesung heißt es: „Kunstpädagogik zu lehren bedeutet, Fragen zu generieren. Aber was sind grundlegende Fragen der Kunstpädagogik – zu welcher Zeit und in welchem Kontext? Und auf welche Bereiche der Kunstpädagogik beziehen sie sich aus welcher Perspektive?
Anhand verschiedener Fragestellungen will die Vorlesungsreihe einen Diskurs über mögliche Grundfragen der Kunstpädagogik führen: Welche Institutionen und Konzeptionen der Lehre gibt es? Welche Themen werden aktuell und historisch diskutiert? Was wissen wir über die nächste Generation der Adressaten? Wie prägen spezifische Medien unsere Wahrnehmung und Erfahrung? Wie ist das Verhältnis von ästhetischer Praxis und theoretischen Vorannahmen zu denken? Wie kann man über lehrende und forschende Selbstverständnisse sprechen? Wie wirkt Kunst? Welche Formen der Zusammenarbeit hat das Fach entwickelt, welche wären wünschenswert?“

Prof. Dr. Andrea Sabisch eröffnete die Reihe unter der systematischen Fragestellung »Wie findet man neue Fragen?«. In der folgenden Woche hatte Wolfgang Legler zur Frage »Wie kann man aus der Geschichte des Faches lernen?« vorgetragen und mit den anwesenden Studierenden und Gästen diskutiert.
Noch fünf weitere Vorträge zu sehr verschiedenen Fragen im Feld der Kunstpädagogik sind angekündigt.

Wir möchten alle interessierten BDK-Mitglieder gerne zu dieser Reihe einladen!

Die Vorlesungen finden immer Dienstags von 16-18 Uhr in Raum 404 (Von-Melle-Park 8) statt.
Nähere Informationen zur Vorlesung und den geladenen Beiträgerinnen und Beiträgern finden sie unter: https://www.aww.uni-hamburg.de/oeffentliche-vortraege/programm/08-kunstpaedagogik.html

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Rückblick auf das Förderseminar „Sprungbrett zur Kunsthochschule“

Am 04.10. und 05.10.2014 fand das Förderseminar „Sprungbrett zur Kunsthochschule“ für künstlerisch innovative Schülerinnen und Schüler in Kooperation der BDK Landesverbände Schleswig‐Holstein und Hamburg sowie der Muthesius Kunsthochschule Kiel statt.

An zwei Tagen gab es in der Muthesius Kunsthochschule Workshops zu den Themen “Industriedesign – Verbindungen, Module, Räumliche Konfigurationen” und “Kommunikationsdesign – Skizzieren und Erzählen, Zeichnung als Ausdrucksmittel erproben”.

Der Vorstand des BDK-Landesverbands Hamburg hat sich mit den drei Schüler_innen aus Hamburg  getroffen und gemeinsam auf das Förderseminar zurückgeblickt. Isabelle Meyer, eine der Seminarteilnehmerinnen, war so freundlich, uns einen kurzen Bericht und Fotografien aus dem Seminar für unsere Blog zur Verfügung zu stellen.

„Anfang Oktober hat der Workshop ,Sprungbrett zur Kunsthochschule‘ in Kiel an der Muthesius Kunsthochschule stattgefunden. Er ging über zwei Tage und hat Schülern aus Hamburg und Schleswig-Holstein einen Einblick in zwei Studienrichtungen und in die Hochschule im Allgemeinen gegeben.

Die beiden Richtungen waren Industriedesign mit dem Thema ,Verbindungen, Module, räumliche Konfigurationen‘ und Kommunikationsdesign mit dem Thema ,Beziehung zwischen Mensch und Haustier‘ z.B. im Alltag. Diese wurden von einer Dozentin und vom einem ehemaligen Studenten und jetzt Freiberufler vorgestellt und geleitet.

Der Workshop ermöglichte uns viele offene Fragen zur Bewerbung, dem Studium an sich und den beruflichen Perspektiven zu klären und uns die Entscheidung zu erleichtern, ob ein Kunststudium für uns die richtige Wahl ist.

Auf jeden Fall ist der Workshop auch eine gute Plattform um sich auszutauschen, Kontakte zu knüpfen oder um sich vor Ort schon einmal orientieren zu können.

Es war ein interessantes und spannendes Wochenende, wenn auch etwas anstrengend, aber das muss so sein, ansonsten hätte man nichts gelernt.“

(Isabelle Meyer, November 2014)