Ateliergespräch: Gerd Stange

»Nichts ist leichter zu übersehen als ein Denkmal«, Robert Musil

wir laden herzlich zum Ateliergespräch mit dem Hamburger Künstler Gerd Stange ein. Hierfür treffen wir uns am 23.10.18 um 17 Uhr an der »Verhörzelle«, einer Arbeit des Künstlers in Eppendorf (Geschwister-Scholl-Straße Ecke Erikastraße).

Das Ateliergespräch bietet einen Rahmen für das Kennenlernen und den direkten Kontakt mit dem Künstler und seinem Werk. Es führt uns von verschiedenen Wirkungsstätten im öffentlichen Raum in Stanges Atelier in Eppendorf und ermöglicht einen intensiven Austausch über seine Arbeit, die gesellschaftliche Themen aufgreift und diese häufig performativ und skulptural im öffentlichen Raum verhandelt. Daraus resultierende Fragen über die gesellschaftliche Relevanz oder gar Verpflichtung der Kunst können als Impuls für den Kunstunterricht nutzbar gemacht werden.

Anmeldungen bitte an: franziska.huebner@bdk-hh.org

Für die Teilnahme am Ateliergespräch stellt der BDK eine Fortbildungsbescheinigung aus. Die Teilnahme ist für Mitglieder kostenlos. Nicht-Mitglieder können entweder für den Beitrag von 5€ teilnehmen oder haben die Möglichkeit, vor Ort Mitglied im BDK Hamburg zu werden.

Bild. »Verhörzelle« – Denkmal für die Geschwister Scholl
Quelle: https://www.gymnasium-eppendorf.de/auf-borcherts-spuren-zum-mahnmal-fuer-die-geschwister-scholl/

SPRUNGBRETT 2018

Bereits zum fünften Mal veranstalten die BDK-Landesverbände Schleswig‐Holstein und Hamburg ein gemeinsames Förderseminar für künstlerisch innovative Schülerinnen und Schüler am 2./3. November 2018. In diesem Jahr findet das SPRUNGBRETT erneut im Studiengang Illustration an der HAW Hamburg rund um den thematischen Schwerpunkt »Aufwirbeln« statt.

Bewerbungsschluss ist der 14. September 2018.

Teilnehmen können insgesamt 14 Schülerinnen und Schüler aus Hamburg und Schleswig-Holstein.

Die vollständige Ausschreibung mit näheren Infos finden Sie hier.
Das Bewerbungsformular finden Sie hier.

Eine Veranstaltung von:

Publikation: Kind und Kunst

Neues Fachbuch zu Museumspädagogik und Kunstvermittlung von PraktikerInnen der Hamburger Kunsthalle für den professionellen und privaten Gebrauch.
Seit 50 Jahren widmet sich die Malschule in der Hamburger Kunsthalle dem Motto von Alfred Lichtwark: Kunst ins Leben bringen!
Heute nennt sich die im kreativen Geist von 1968 gegründete Malschule »Abteilung Bildung & Vermittlung«.
Zugleich feiert der Förderverein Malschule in der Kunsthalle e.V. sein 20jähriges Bestehen.
Zu diesen beiden Jahrestagen erscheint im September 2018 ein einzigartiges Buch: »KIND und KUNST«.
Staunen, mit allen Sinnen gestalten, die Ergebnisse feiern: In der Malschule der Hamburger Kunsthalle haben Kinder und Erwachsene Impulse fürs Leben bekommen. Nun beschreiben 21 Kunst- und MuseumspädagogInnen der Malschule einzelne Ideen und Konzepte- zum Nachmachen und Weiterdenken, als Anregung für Pädagogen, Eltern, Kinder und Kunstbegeisterte.
Ein kurzer Überblick zur Geschichte der Museumspädagogik und zum Wirken von Alfred Lichtwark führt in das Thema ein.
Der Rest ist pure Inspiration mit Praxis-Anleitungen Schritt für Schritt für Kunstaktionen mit Kindern und Projekten für Erwachsene.

Kunstgeschichte und einzelne Kunstwerke werden hier zum Ausgangspunkt für Lernen und Leben.

KIND und KUNST
Mit Kindern die Kunstwelt betreten

183 Seiten, vollfarbig, über 250 Abbildungen darunter ca.
25 große Kunstwerke von alten und neuen Meistern.
U. a von Philipp Otto Runge, Caspar David Friedrich,
Max Beckmann, Gerhard Richter, Andy Warhol, Picasso, Paul Klee.

Hg. Birte Abel-Danlowski und Malschule in der Kunsthalle e.V.
kopaed (muenchen)
www.kopaed.de
ISBN 978-3-86736-492-8 € 20,-

Weitere Infos: Birte Abel-Danlowski info@birteabel.de Tel. 040 / 46 49 20

Birte Abel
Danlowski
www.birteabel.de

Expedition Ästhetische Bildung

Short facts:
Selfie – Bildpraktiken der Digitalität: Reflexionen zu Selbstbildern und Verkörperungen
Referentin: Carolina Meyen (Hamburg)
Ort: Von-Melle-Park 8, Fakultät für Erziehungswissenschaft der Universität Hamburg, Raum 404
Zeit: Mo, den 28.5. 2018, 18-20 Uhr
Dauer: 2 h
Koordination: Prof. Dr. A. Sabisch
Anmeldemodalitäten: Anmeldung per Mail an das Sekretariat: kerstin.schattschneider@uni-hamburg.de
Zielgruppe: Lehrende aller Schulformen und Ausbildungsphasen

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe Expeditionen Ästhetische Bildung: der Arbeitsbereich FuL (Forschungs und Le[]rstelle) Kunstpädagogik Visuelle Bildung Studierende, Lehrende, Referendar*innen, Museumspädagog*innen und Vermittler*innen herzlich am 28.5. 2018 ein, die Thesen und Ideen der Referentin Carolina Meyen zu diskutieren.
Carolina Meyen befasst sich mit dem Thema: Selfie – Bildpraktiken der Digitalität: Reflexionen zu Selbstbildern und Verkörperungen.

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Ringvorlesung »Blicke«

Am 12.04.2018 startet die Ringvorlesung »Blicke« des Arbeitsbereichs »FuL – Kunstpädagogik, visuelle Bildung« an der Uni Hamburg.

Die Konstitution von Bildern ist an Blicke geknüpft, die mehr und anderes sind als Sehstrahlen. Blicke initiieren das Sehen. Indem sie einen Blickwechsel in Gang setzen, eröffnen sie ein elementares Zusammenspiel zwischen Bildern und Subjekten. Diese sich wechselseitig belebende und entziehende Kraft, die durch Bilder hindurch ihre Wirkung entfaltet und über die wir kaum verfügen können, soll zum Thema der diesjährigen Ringvorlesung werden: Wie werden Bilder zu Blickfängern? Inwiefern hängen Bildwerdung und Sozialität zusammen? Welche Blickerfahrungen sind uns zugänglich? Wie hemmen oder motivieren Blicke unser Sehen? Wie verändern Blicke bisherige Sichten? Was bedeutet es beispielsweise zurückzublicken oder wegzublicken? Von woher lässt sich ein Überblicken, Ausblicken, Einblicken oder Rückblicken denken? In der Ringvorlesung werden verschiedene kunstpädagogische Positionen ihr Verständnis des Begriffs aus unterschiedlichen Handlungsfeldern zur Diskussion stellen.

Wann: Do, 16-18 Uhr
Genaueres zu den Einzelterminen finden Sie hier.
Wo: Uni Hamburg,
Fakultät für Erziehungswissenschaft
Von-Melle-Park 8, 20146 Hamburg

Koordination: Prof. Dr. Andrea Sabisch und Stefanie Johns